Über

Caroline Schneider ist Trainerin und Schauspielerin beim Improvisationstheater Konstanz und vereint in ihrem Leben seit Jahren begeistert buddhistische Achtsamkeitspraxis und Impro.

 

Über mich
‚Am liebsten würde ich meinen Kopf mal für eine Woche in meinem Schrank verstauen und Urlaub von ihm machen!’ Dieser Gedanke schoss mir 17-jährig eines Tages durch den Kopf. Meine eigenen Gedanken gingen mir gehörig auf die Nerven. Direkt darauf folgte: ‚Moment mal, gibt es nicht etwas, das sich Meditation nennt und irgendwie genau damit zu tun hat?’ Und so lief ich in die Stadtbücherei, um herauszufinden, was das eigentlich ist: Meditation. Dort begann meine Reise in die ‚Welt der Achtsamkeit’ oder besser gesagt in eine achtsame Wahrnehmung der Welt und meines Lebens. Ich begann täglich zu üben und wurde über die Jahre inspiriert und bereichert durch einen MBSR-Kurs bei Eileen Gallagher-Adam, regelmäßige Retreats im Meditationszentrum Beatenberg (www.karuna.ch) bei Fred von Allmen, Isis Bianzano, Ursula Flückiger, Carol Wilson, Annabell Zinser und anderen und lernte 2013 die Plum Village Sangha des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh kennen, die seitdem hauptsächlich meine Praxis prägt (www.plumvillage.org / www.eiab.eu).

Mich begeistern die Wertschätzung für jeden Moment, die Offenheit gegenüber allen Kulturen und Religionen und die große Wichtigkeit das Üben von Achtsamkeit in den ganz banalen Alltag zu bringen, die Thich Nhat Hanh, in seine Worte und Taten legt.

‚Ich pflanze ein Lächeln’ heißt eines seiner Bücher. Das möchte ich auch, Thay!

Improtheater
Seit ich acht Jahre alt bin, spiele ich Theater. Als meine Zeit im Jugendclub des Stadttheaters Konstanz 2007 endete und ich daraufhin zum ersten Mal ein halbes Jahr Theaterlos war, wurde mir bewusst, dass es ohne für mich einfach nicht geht! Auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit die Spielfreude und Lebendigkeit des Theaterspielens wieder in mein Leben zu bringen besuchte ich 2008 meinen ersten Improkurs bei Roberto Hirche. Von da an lief alles wie von selbst, eins folgte aufs andere. Ich wurde Teil der Improgruppe TmbH, besuchte Workshops und Festivals in Deutschland, reiste 2012 mit einer Gruppe von sechs anderen jungen europäischen Improspielern für ein halbes Jahr nach Kanada, um am Loose Moose Theater von Keith Johnstone und auf nordamerikanischen Improfestivals noch mehr zu lernen und zu entdecken, gründete mit ebendiesen Freunden anschließend das Europäische Impro-Ensemble Ohana und stellte eines Tages verwunderlich-beglückt fest, dass eine große Leidenschaft zu meinem Beruf geworden war. Seit 2011 arbeite ich zusammen mit wunderbaren Kollegen, die mich immer wieder neu begeistern und inspirieren beim Improtheater Konstanz, kurz dem ITK (www.impro-konstanz.de).
Improvisationstheater war für mich von Anfang an eine große Herausforderung. Sich auf eine leere Bühne zu wagen, ohne zu wissen, was passieren wird und dabei alle Pläne loszulassen, schien mir anfangs schlicht absurd. Aber eben diese Offenheit ermöglicht es, die Wunder zu entdecken, die sich nicht planen lassen und befähigt uns dazu mit einer gewissen Gelassenheit und neugierig statt ängstlich dem zu begegnen was wir nicht vorhersehen können.

Improtheater spielen ist Leben üben – das begeistert mich.